Über 15.000 Stauden für die Regengärten
Anemonen und Mädchenaugen Teil des Hochwasserschutzes
Es gibt Jägerlatein, Seemannsgarn, Influencer-Geschwafel oder Behördenlyrik. Manchen Planern wird ebenfalls eine gewisse Poesie nachgesagt. Was bitte schön sind Regengärten? Dabei ist der Begriff so einfach wie schlüssig: Es sind Grünflächen, in denen sich das Regenwasser der angrenzenden Flächen sammelt. Hier gedeihen nur Pflanzen, die durstig sind, sich aber ebenso auf dem Trockenen wohlfühlen. Fachleute aus der grünen Branche sprechen gerne von einer hohen Standortamplitude. Pflanzen mit diesen Eigenschaften wurden in den vergangenen Tagen in den Regengärten des neuen Büdinger Stadtparks gepflanzt.
Einen großen Teil der 13.500 Stauden brachten die Mitarbeiter der Firma August Fichter aus Groß-Gerau auf rund 2000 Quadratmetern in den Boden. Im Klimahain entlang des Seemenbachs kommen weitere 7000 Stauden auf circa 960 Quadratmetern hinzu.
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